Visit-a-Church
Key Image Dom St. Peter und St. Georg
Domplatz
96049 Bamberg
Deutschland
Konfession: Röm.-kath.
Gemeinde: Kath. Seelsorgebereich Bamberger Westen (Erzbistum Bamberg, Kath. Dekanat Bamberg)
Geogr. Koordinaten: 49,89079° N, 10,88247° O
Geo Location
Referenzjahr: 1237
Baustil: Romanik und Gotik
Gebäudetyp: Basilika
Beschreibung: Viertürmige, zweichörige Basilika des Übergangstils von der späten Romanik (Ostbau) zur frühen Gotik (Westbau) mit dreischiffiger Hallenkrypta; Teil des Weltkulturerbes Bamberger Altstadt (1993); Basilica minor
Namensgebung: Der Dom wird auch Eckbertdom genannt nach einem seiner Bauherren, dem Bamberger Bischof Eckbert von Andechs-Meranien; Patrozinium: Apostel Petrus (steht für die römische Kirche), Ritter Georg (steht für die byzantinische Kirche) und Gottesmutter Maria (steht für das Übergreifende beider Kirchen)
Glocken
  • 10 Glocken, 6 alte Glocken und 4 neuere von 1972; die Heinrichsglocke von 1311 ist die größte Domglocke, sie gehört zu den klangschönsten und kostbarsten erhaltenen mittelalterlichen Großglocken
Sehenswert
  • Vier Portale: Fürstenportal mit Figuren der „Ecclesia“ und „Synagoge“, sowie der Weltgerichtsdarstellung im Tympanon, Marienpforte mit den Bistumspatronen: Petrus und der Heilige Georg sowie das Kaiserpaar Heinrich und Kunigunde, Adamsportal, Veitspforte
Kanzel
  • von 1836
Orgel
  • Hauptorgel 1976 von der Orgelbaufirma Rieger aus Schwarzach (Vorarlberg), 1997–1998 überarbeitet; das Schleifladeninstrument hat 77 klingende Register auf vier Manualen und Pedal
Fenster
  • Buntglasfenster in der Südwand von Günter Grohs, Bernhard Huber und Michael Lönne/Jörn Neumann (alle 2003)
Sehenswert
  • Westchor: Der dem heiligen Petrus geweihte Westchor ist seit der Umgestaltung des II. Vatkanischen Konzils das liturgisches Zentrum des Doms; hier befinden sich auch das Papstgrab und der Bischofssitz, die Kathedra sowie der nahe dem Schlussstein im Gewölbe aufgehängte Radleuchter
  • Bamberger Reiter aus der Mitte des 13. Jahrhunderts
  • Kaisergrab von Tilman Riemenschneider für Heinrich II. und Kunigunde (1513), sowie Grab des Papstes Clemens II.
  • Marien- oder Weihnachtsaltar von Veit Stoß, 1523
Geschichte:
1004:   Grundsteinlegung der Vorgängerkirche
1012:   Weihe des Heinrichsdoms (Vorgängerkirche)
1185:   Zerstörung des Heinrichsdoms (Vorgängerkirche) durch Brand
06.05.1237:   Weihe des heutigen Eckbertdoms
1611:   Beginn der ersten Barockisierungsphase
29.11.1802:   Besitzergreifung des Hochstifts Bambergs durch das Königreich Bayern
1829:   Beginn der Purifizierung des Bamberger Doms, Zerstörung der barocken Ausstattung
Wichtige Persönlichkeiten:
1. Namenspatron:  Petrus (1–64 (?), Apostel und Märtyrer)
2. Namenspatron:  Georg (?–305, Märtyrer, einer der vierzehn Nothelfer)
Abmessungen:
Turmhöhe [m]:  76
Höhe innen [m]:  25,5
Länge [m]:  99
Breite [m]:  28,5
Quellen
Erzdiözese Bamberg: Bamberger Dom, https://bamberger-dom.de/, abgerufen 04.04.2024
Erzdiözese Bamberg: Domfenster (2003} – Übersicht, https://bamberger-dom.de/sonstiges/domfenster-2003-/Uebersicht/, abgerufen 10.04.2024
Wikipedia: Bamberger Dom, https://de.wikipedia.org/wiki/Bamberger_Dom, abgerufen 04.04.2024
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TuK Bassler
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