Immanuelkirche Alt Prester 86 39114Magdeburg(Prester) Deutschland
Konfession:
Entwidmet
Geogr. Koordinaten:
52,10342° N, 11,67485° O
Referenzjahr:
1832
Baustil:
Neugotik
Gebäudetyp:
Hallenkirche
Beschreibung:
Neugotischer Bau mit einschiffiger Halle, die im Osten mit einem schmaleren mehrseitigen Altarraum abschließt und der im Westen ein Turm mit quadratischem Grundriss angefügt ist, der denen des Magdeburger Doms nachempfunden ist
Namensgebung:
Immanuel ist hebräisch für "Gott ist mit uns" und Name des im Propheten Jesaja verheißenen Sohnes der Jungfrau, als der im Matthäusevangelium Jesus identifiziert wird
mit achteckigem Glockengeschoss, dem ein massiv gemauerter mit Krabben besetzter Spitzhelm aufgesetzt wurde
Geschichte:
1829:
Genehmigung zum Neubau der Johannes dem Täufer gewidmeten Kirche im Stadtteil Prester durch das zuständige Ministerium in Berlin und Gewährung eines Zuschusses in Höhe von 1793 Taler, 21 Silbergroschen und 10 Pfennig
1832:
Bau nach Plänen der preußischen Baudeputation Berlin unter Mitwirkung von Karl Friedrich Schinkel
27.10.1844:
Einweihung der Orgel des Magdeburger Orgelbauers Hamann
11.07.1917:
Abschiedsgottesdienst für die Glocke, die für Kriegszwecke abgeliefert werden musste
02.06.1957:
Umbenennung in “Immanuelkirche” anlässlich der 125-Jahr-Feier
1983:
Ende der kirchlichen Nutzung und Entwidmung
1997:
Verkauf und Nutzung als Restaurant
2007:
Übergabe der beiden verbliebenen Glocken an die Sankt-Briccius-Kirche in Magdeburg-Cracau
Wichtige Persönlichkeiten:
Architekt:
Schinkel, Karl Friedrich(1781–1841, preußischer Architekt und Stadtplaner des Klassizismus und Historismus)