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Key Image Brecon Cathedral/Eglwys Gadeiriol Aberhonddu
Cathedral Close
LD3 9DP Brecon/Aberhonddu
Vereinigtes Königreich
Konfession: Anglikanisch
Gemeinde: Brecon Cathedral/Eglwys Gadeiriol Aberhonddu (Diocese of Swansea and Brecon)
Geogr. Koordinaten: 51,9513° N, 3,39175° W
Geo Location
Referenzjahr: 1093
Baustil: Gotik
Gebäudetyp: Basilika
Beschreibung: Ehemalige gotische Klosterkirche mit massivem Vierungsturm, eingebettet in ein Ensemble restaurierter Klostergebäude
Namensgebung: Nach dem Evangelisten Johannes
Altar
  • Retabel von William Douglas Caröe
Kanzel
  • Eichenkanzel mit Engeldarstellungen am Fuß, die aus dem Gebälk des Altarraums stammen
Taufbecken
  • Normannischer Taufstein, 11. Jh. mit Green-Man-Darstellungen
Orgel
  • Erbaut von William Hall and Son, 1886, Umbauten 1931, 1962, 1973, 1995, 2006
Sehenswert
  • Grabmal in der St. Keyne’s Chapel, 1340
  • Grabmal von Walter und Christina Aubrey in der Havard Chapel
  • Cresset Stone: Mittelalterlicher Leuchter
  • Mittelalterlicher Altaraufsatz, jetzt eingelassen in die Nordwand des Chors
  • Erinnerungsstücke an die Schlacht von Agincourt 1415 (vgl. W. Shakespeare, Henry V, Act IV, Scene 7)
  • Grabmal der „armlosen Lady“ der Gam(es) family, ca. 1550
  • Messingleuchter über dem Taufstein, 1722
  • Bronze-Kruzifix von Helen Sinclair (2012)
Geschichte:
1093:   Anordnung des Baus der Kirche durch den normannischen Ritter Bernard of Neufmarché nach seinem Sieg über das südwalisische Königreich Brycheiniog an Stelle einer vermutlich keltischen Vorgängerkirche
Um 1094:   Übergabe an den Gefolgsmann Bernards, den Mönch Roger von der Battle Abbey, der auf dem Gelände ein Priorat als Filialkloster der Abtei errichtet
1201:   Beginn des Umbaus von Chor, Altarraum, Turm und Querschiffen im Early English Style
Mitte 14. Jh.:   Umbau von Haupt- und Seitenschiffen im Decorated Style
Spätes 14. Jh.:   Anbau der Kapellen an die Querschiffe
Um 1408:   Im Mittelalter bekannte Pilgerkirche: "church of Holy Rood or Holy Cross"
1538:   Auflösung des Klosters und Nutzung der Kirche als Gemeindekirche, dabei Zerstörung des Lettners und des Kruzifix
1836:   Aufnahme der Restaurierung der weitgehend verfallenen Kirche
1862:   Hauptrestaurierung unter Gilbert Scott
20. Jh.:   Restaurierung der alten Klostergebäude und Nutzung für Zwecke der Diözese
04.04.1923:   Einrichtung der Diözese von Swansea und Brecon, Erhebung zur Kathedrale
22.04.1973:   Einweihung der überarbeiteten Hill-Orgel
02.04.2012:   Installation eines Bronze-Kruzifix als Ersatz für das 1538 verloren gegangene
Wichtige Persönlichkeiten:
Künstler:  Caröe, William Douglas (1857–1938, britischer Architekt, vor allem für Kirchen; wichtiges Mitglied der Arts-and-Crafts-Bewegung)
Namenspatron:  Johannes der Evangelist (?–101, Apostel, Evangelist, Märtyrer )
Quellen
Eglwys Gadeiriol Aberhonddu: Croeso cynnes i Eglwys Gadeiriol Aberhonddu (taflen wybodaeth)
Jones, Huw, John E. Davies: Brecon Cathedral, 2018
Marshall, Geoffrey: Rood Cross Returns to Brecon After Nearly 500 Years, 2012, https://breconbeacons.wordpress.com/2012/03/31/rood-cross-returns-to-brecon-after-nearly-500-years/, abgerufen 05.06.2019
Owen, Meurig: Ancient Cathedrals of Wales. Their Story and Music, Llygad Gwalch, Conwy 2013, S. 47–85
Royal Historical Society, ed. E. B. Pryde, D. E. Greenway, S. Porter, I. Roy: Handbook of British Chronology, 3rd Edition, Cambridge University Press, 2003, S. 290–290
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TuK Bassler
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