Visit-a-Church
Key Image Martinskirche (Möhringen)
Oberdorfplatz 1
70567 Stuttgart (Möhringen)
Germany
Denomination: Lutheran
Congregation: Evang. Kirchengemeinde Stuttgart-Möhringen
Geogr. Coordinates: 48.72587° N, 9.14469° E
Geo Location
Reference year: 1464
Architectural style: Neogotik
Building type: Basilika
Description: Dreischiffige Emporenbasilika mit Triforiumsgalerie, Obergaden und Kreuzrippengewölbe
Name derivation: Nach dem Hl. Martin von Tours; auch „Filderdom“ genannt, da die Kirche die weitaus größte der Filderhochebene südlich von Stuttgart war
Building material
  • Sandstein; Zinkrautendach auf Chor und Schiffen, Turm schiefergedeckt
Bells
  • Vier Glocken der Fa. Kurtz
Altar
  • Altar von 1595, heute als Ambo verwendet
  • Altar aus Dettinger Stein (1948)
Font
  • Taufstein (1595)
Organ
  • Die Ludwigsburger Firma Walcker wurde mit dem Bau der großen Orgel beauftragt. 1951 wurde der erste Bauabschnitt der Walckerorgel mit 11 Registern eingeweiht, am 16.10.1955, zugleich mit dem hundertjährigen Jubiläum der Kirche, die vollständige Orgel mit 26 Registern
Windows
  • Das Orgelfenster aus der Stuttgarter Stiftskirche wurde erworben und als Maßwerkfenster im südlichen Kreuzgiebel eingesetzt; Chorfenster mit Szenen aus den Evangelien und der Apostelgeschichte, entworfen von Rudolf Yelin d. J. und gefertigt von der Kunstglaserei Sailer in den Jahren 1960 und 62
Noteworthy
  • Unter dem südlichen Querschiff wurde ein 1,50 m tiefes und 1,05 m breites Tonnengewölbe aus Sandstein entdeckt. Über dem Gewölbe befinden sich in der Giebelseite des Querschiffs zwei Epitaphe aus den Jahren 1576 und 1589
  • Der Fuß der alten Kanzel, einst eine Emporensäule der Kirche vor 1855, steht heute in der Ecke am Eingang zur Sakristei
  • Bemalung der Holzdecke mit Christus, dem Weltenrichter, durch Rudolf Yelin den Jüngeren (1948)
History:
1459:   Einsturz des Turms des romanischen Vorgängerbaus; von diesem sind noch die beiden Säulen erhalten, die heute an den Innenseiten des Spitalhoftores in Möhringen stehen
1464:   Der Baumeister der Esslinger Frauenkirche, Hans Böblinger, wird mit dem Neubau beauftragt; Bau des Chors
1466:   Vermutliche Fertigstellung der Kirche (Jahreszahl auf dem Schlussstein des unteren Turmgewölbes)
1468:   Neue Glocke, um diese Zeit auch auch spätgotisches Netzgewölbe im Chor
1595:   Jahreszahl über der Tür zur Sakristei; Einweihung des neuen Taufsteins; Bau der Empore für die Männer
1853:   Abschluss der Erneuerung des Kirchturms; Beginn des neugotischen Umbaus (Architekt Christian Friedrich Leins); der gotische Chor der alten Dorfkirche aus dem Jahr 1464 und vier Etagen des Turmes aus dem Jahr 1466 wurden in das neue Bauwerk eingebunden
11/11/1855:   Einweihung des neugotischen Kirchenschiffs nach zweijährigem Umbau
20/10/1935:   Neuerliche Einweihung nach Generalüberholung
15/03/1944:   Zerstörung durch Luftangriff
Apr 1948:   Entscheidung für den Einbau einer tiefer eingezogenen polygonalen Holzdecke gegen die Wiederherstellung des früheren hohen Gewölbes
16/10/1949:   Einweihung der wiederhergestellten Kirche
19/10/1952:   Glockenweihe
16/10/1955:   Einweihung der Walcker Orgel
2002:   Abschluss der Chorsanierung
2007:   Abschluss der 2001 begonnenen Restaurierung
Important persons:
Architekt:  Leins, Christian Friedrich von (Stuttgarter Architekt und Baumeister, 1814 bis 1892)
Künstler:  Yelin, Rudolf d. J. (Stuttgarter Glasmaler, 1902 bis 1991)
Namenspatron:  Martin (316/17–397, bishop of Tours)
Dimensions:
Tower Height [m]:  63
Number of Seats:  900
Sources
Evang. Kirchengemeinde Stuttgart-Möhringen: Informationstafeln in der Kirche
Evang. Kirchengemeinde Stuttgart-Möhringen: Gebäude und Geschichte der Martinskirche, https://www.ev-kirche-moehringen.de/einr/gebaeude/mk/index.shtml, retrieved 26/11/2017
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TuK Bassler
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